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Webtipp: Ein Netzwerk für Genießer

Auf Reisen die wahre Küche der Einheimischen kennenzulernen, ist gar nicht so einfach.

Denn zumeist wird das Restaurantessen touristischen Geschmäckern angepasst, die Speisekarte ist in vier Sprachen erhältlich und Hotels servieren interkontinentales Frühstück. Wer den Wunsch nach Authentizität und einem Hauch Abenteuer hat, wer Land und Leute wirklich kennenlernen will, sollte einen Blick auf die Internetseite www.livemyfood.com werfen. Dank des neuen, weltweiten Netzwerks kann man sich bei Fremden zum Essen einladen und dort lokale Spezialitäten kennenlernen.
Ins Leben gerufen haben das Netzwerk der ehemalige Koch Tom Brami und die Betriebswirtschaftlerin Lena Silberberger. „Küchensurfing“ nennen sie das Angebot, die Mitglieder heißen „Foodies“. Und so funktioniert die Suche nach geeigneten Mitessern: Auf der Startseite wählt man Kontinent, Land und Stadt aus und findet dort Steckbriefe mit einer persönlichen Vorstellung, oft auch von der Küche und den Gerichten, die bevorzugt gekocht werden. Außerdem sieht man, wie viele Gäste willkommen sind und ob Übernachtungsmöglichkeiten bestehen. Interessenten kommunizieren über E-Mail, besprechen Vorlieben, Besonderheiten und klären, ob der Gastgeber seine Mitesser an den Lebensmittelkosten beteiligt. Wer sich verabredet, hat einen spannenden Abend vor sich, er trifft auf unbekannte Menschen und Speisen, die aber garantiert authentisch sind. Und allzu daneben darf sich ein Gastgeber nicht benehmen, schließlich kann man ihn und seine Kochkünste im Anschluss bewerten.

Mehr Informationen auf www.livemyfood.com

Redaktion: Kerstin Petry