. .

Kräuterseitlinge: Pilzgenuss für den Gaumen

Herbstzeit ist Pilzzeit. Neben den altbekannten Sorten hat in den letzten Jahren vor allem der Kräuterseitling auf sich aufmerksam gemacht.

Foto: www.pixelio.de

Seinen Namen verdankt er seinem Wachstumsort: Er gedeiht überwiegend auf den Wurzeln von Kräutern – hauptsächlich auf Doldenblütlern wie Mannstreu oder Bärenklau. Der Kräuterseitling ist ein Pilz, der noch nicht allzu lange gezüchtet wird. Dabei besticht der leckere Speisepilz durch seine Bissfestigkeit und seinen würzigen Geschmack, der dem von Steinpilzen ähnelt. Kräuterseitlinge können sehr groß und fleischig werden und eignen sich somit auch gut als Fleischersatz für Vegetarier. Sie sind kalorienarm, aber reich an Mineralstoffen und Eiweiß.
Grundrezept: Die Pilze mit Küchenkrepp reinigen (auf keinen Fall in Wasser säubern, da sie sich sonst vollsaugen und weich werden). Der Pilz ist zu fast 100 Prozent verwendbar – auch der Stiel. Die Kräuterseitlinge anschließend in dünne Scheiben schneiden und in Butter blanchieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Petersilie abschmecken. Tipp: Verwenden Sie keine Zwiebel, da der typisch nussige Geschmack sonst verloren geht. Besonders gut schmecken die gebratenen Pilze auf Steak oder mit Sahnesauce zu Reis oder Bandnudeln. Guten Appetit!

Redaktion: Kerstin Petry