Die grüne Hausnummer
Umweltschutz und alternative Energien sind die Themen unserer Zeit. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen vergibt daher jährlich die „Grüne Hausnummer“ für ökologisches Bauen und Wohnen.
Gigantische Tsunamis in Asien, lichterloh brennende Wälder in Südamerika und wütende Tornados in Zentraleuropa – die Naturkatastrophen, die Roland Emmerich bereits 2004 in The Day after tomorrow auf die Leinwand brachte, sind mittlerweile Szenen, die einem täglich in den Nachrichten begegnen. Während das für die ‚große’ Politik leider immer noch kein Grund ist, ernsthafte Konsequenzen zu ziehen, wie die gescheiterte Kopenhagener Klimakonferenz letztes Jahr demonstriert, versuchen Städte und Bezirke hingegen für ein besseres Umweltbewusstsein bei ihren Bürgern zu sorgen.
Die grüne Nummer
So lobt die Kreisverwaltung Mainz-Bingen jährlich private Hausbesitzer, aber auch kommunale Einrichtungen und Firmen mit der „Grünen Hausnummer“ für besonders ökologisches Bauen und Wohnen aus. Bewerben kann sich jeder bis zum 30. Juli 2010. Der Kriterienkatalog umfasst Fragen nach der Bauweise, Energie-, Wasser- und Stromverbrauch, den verwendeten Materialien, aber auch die Gestaltung von Grünflächen und Grundstück. Bei öffentlichen Einrichtungen und Firmen wird zusätzlich auf gesunde Ernährung, Verwendung von nachhaltigen Materialien, Abfallvermeidung oder die Teilnahme an Umweltaktionen geachtet. Teilnehmer, die die Ansprüche erfüllen, erhalten ihre eigene Hausnummer als grünes Metallschild, das sie bei sich anbringen können. Eine Auszeichnung, die sie als Vorbild adelt – damit Mainz nicht irgendwann in einer rheinischen Flutwelle untergeht.
Sie haben die Grüne Hausnummer verdient?
Dann bewerben Sie sich beim Umwelt- und Energieberatungszentrum des Landkreises Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim, Tel: (06132) 7 87 21 70 oder per E-Mail: umweltberatung@mainz-bingen.de.
Redaktion: Nina Oeser
