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Buchtipp: Missverständnisse im Hause Dabbich

Im Zentrum der Mundartkomödie „Die daab Schees“ steht die Familie Dabbich, in der es aufgrund der Schwerhörigkeit von Familienoberhaupt Martin Dabbich immer wieder zu Missverständnissen kommt.

Foto: Zeitungsverlag Schenk

Doch ein Besuch beim Ohrenarzt kommt für ihn nicht in Frage, da er sich sein Problem nicht eingestehen will. Eigentlich sind die Dabbichs eine ganze normale Familie, doch Martin Dabbich bringt mit seinem Verhalten nicht nur die ganze Ortgemeinde in Aufruhr. Das Chaos geht erst richtig los, als ihn die Nachricht über die Schwangerschaft seiner Tochter Luise erreicht. Zutiefst bestürzt nimmt er die Neuigkeiten auf. Der Leser erfährt, dass Martins Schwiegersohn in spe, Rene Mayer, Sohn seines unliebsamen Kontrahenten im Ortsbeirat, anscheinend ein Teil von dessen Besorgnis zu sein scheint. Die gute Seele der Familie ist Mutter Emma. Sie versteht es, ihren Göttergatten in die Schranken zu weisen, um ihre Ziele zu erreichen. Doch diesmal bleibt sie erfolglos und Ehemann Martin ist fassungslos über die Herzlosigkeit seiner Frau. Das Netz an Missverständnissen breitet sich aus und Autorin Monika Braun-Fricke hält am Ende eine überraschende Pointe bereit.

Fazit:
Die Geschichte ist eine liebevolle Überzeichnung, den täglichen Wahnsinn einer Familie in humorvoller Art und Weise zu beschreiben.


Monika Braun-Fricke
Die daab Schees
Lokale Zeitung, Schenk 2009
64 Seiten, 9,90 Euro

Redaktion: Nadine Scheurer