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Zahnrestauration durch Keramik – Möglichkeiten heute

Zahnlücken im Frontbereich haben meistens eine natürliche Ursache. Die Mehrheit der Menschen empfindet sie jedoch als störenden Makel, genau wie Zahnfehlstellungen, abgebrochene Zähne oder Verfärbungen. Für ästhetische Probleme dieser Art gibt es heutzutage sehr gute Lösungen mit Keramik.

Veneers – das sind hauchdünne, im Labor angefertigte Keramikschalen. Sie werden im Frontzahnbereich eingesetzt und helfen Patienten, ihr Wohlbefinden und Selbstbewusstsein zurück zu gewinnen. Ute Derichsweiler ist Zahnärztin in der Zahnarztpraxis „Schöner Mund“ in Wiesbaden. Sie hat den Tätigkeitsschwerpunkt Ästhetische Zahnheilkunde und stellt in ihrem Praxisalltag immer wieder die Vorteile von Korrekturen mit Hilfe von Keramik für Patienten fest: „Wer etwa leichte Zahnfehlstellungen, kleine Lücken, kleine Zähne, abgebrochene Zähne oder auch Verfärbungen im Frontbereich aufweist, für den machen Veneers großen Sinn. Denn mit recht wenig Aufwand lässt sich damit ein sehr schönes Ergebnis erzielen.“ Entscheidet sich ein Patient dafür, wird der betroffene Bereich in der Zahnarztpraxis leicht angeschliffen und ein Abdruck genommen. Diesen schickt man ins Labor. „Schöner Mund“ arbeitet hier seit vielen Jahren mit dem renommierten Dentallabor Flemming in Mainz-Kastel zusammen. Das Labor fertigt die Keramikschalen an und sendet sie zum Zahnarzt zurück, der sie seinem Patienten dann beim nächsten Zahnarzttermin mit Spezialkleber auf die betroffenen Frontpartien aufsetzt. 

Unsichtbar und robust

Wer sich für Veneers entscheidet, profitiert von vielen Vorteilen: Das spezielle Keramik-Material ist besonders robust, sodass auf der Oberfläche kaum Plaque haftet. Zudem schützt die Keramik vor mechanischen, chemischen und temperaturbedingten Reizen und verfügt über eine große Festigkeit und Haltbarkeit. Verfärbungen sind fortan ebenfalls ausgeschlossen. Auch für Allergiker ist diese Variante der ästhetischen Korrektur geeignet. „Die Frontzähne mit den Veneers wirken absolut natürlich, weil diese das Licht reflektieren, absorbieren und übertragen wie der natürliche Zahn“, ergänzt Ute Derichsweiler die Liste der Vorteile gegenüber einer Verblendung aus Metallkeramik. Denn hier fehlen Lichtdurchlässigkeit und Transparenz, und es wirkt unnatürlicher. Vor allem aber kann bei Patienten im fortgeschrittenen Alter, deren Zahnfleisch sich zurückbildet, der Metallrand durchschimmern. Da die Entwicklung in der ästhetischen Zahnheilkunde immer weiter voran schreitet, lassen sich mittlerweile sogar Veneers anfertigen, bei denen die Zähne gar nicht beschliffen werden müssen. Hier spricht man im Fachjargon von Lumineers, einer dünnen und recht aufwändigen Spezialkeramik, die bei Korrekturen im Frontbereich möglich ist.

Keramik für die Seitenzähne und Knirscher

Die Vorteile, die Keramik im Frontbereich bietet, macht man sich auch im Seitenzahnbereich zunutze. Je nach Zerstörungsgrad am Seitenzahn können Inlays, Onlays oder Teilkronen als Alternative zu Kunststofffüllungen genutzt werden, um kleinere Defekte nachhaltig zu versorgen. „In allen Fällen tragen die Patienten einen hochwertigen, ästhetischen und haltbaren Zahnersatz. Mit den verwendeten Keramikwerkstoffen wird eine hohe Lichtdurchlässigkeit erreicht, sodass die Inlays, Onlays oder Teilkronen kaum vom Restzahnbestand zu unterscheiden sind“, so Ute Derichsweiler. Viele Menschen leiden heute stressbedingt unter den unangenehmen Folgen von Knirschen für Kiefer und Zähne. Speziell für Knirscher gibt es heutzutage auch eine so genannte Brux-Keramik, die für Kronen und Brücken eingesetzt werden kann. Aufgrund der besonderen Eigenschaften, ist Keramik zudem eine mögliche Alternative zu Titan beim Zahnersatz durch Implantate. Vor allem Patienten, die metallische Unverträglichkeiten vorweisen, können auf Implantate aus Keramik, besser gesagt aus Zirkonoxid, ausweichen. Neben der Verträglichkeit macht sich die Keramik auch hier optisch sehr gut: „Besonders bei Implantaten im Frontbereich ist Keramik eine gute und unsichtbare Lösung im Vergleich zu Implantaten mit Pfosten aus Titan und Kronen, die beispielsweise aus Metallkeramik sind.“ Wie so oft, hängt die Entscheidung von Behandlungsart und verwendetem Material aber von vielen Faktoren ab, die Patient und Zahnarzt im gemeinsamen Beratungsgespräch sowie der Untersuchung klären, besprechen und dann entscheiden, welche Lösung am sinnvollsten ist.  

Öffnungszeiten

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08:00 - 20:00 Uhr

Samstag:
08:00 - 18:00 Uhr
(und nach Vereinbarung)

Zahnarztpraxis "Schöner Mund"
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65187 Wiesbaden
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