. .

Gutenbergmuseum vs. unartig

Sieben Stunden Zeit, 43 verschiedene Veranstaltungsorte, ein umfangreiches Begleitprogramm und zwei After-Show Partys - die Veranstalter der neunten Mainzer Museumsnacht haben sich dieses Jahr einiges vorgenommen. Museen, Galerien und Kultureinrichtungen werden am Samstag, den 15. Juni 2013, von 18 Uhr bis ein Uhr Nachts ihre Pforten öffnen, um ihren Besuchern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten.

Natürlich sind 2013 wieder die Urgesteine der Mainzer Museenlandschaft vertreten. Das Gutenbergmuseum, das naturhistorische Museum, das Dommuseum, das Landesmuseum und das Römisch-Germanisches Zentralmuseum bilden als die „großen Fünf“ die Basis des Programms. Kulturdezernentin Marianne Grosse versteht die Museumsnacht als ein „Kulturangebot für alle mit unvergesslichen und inspirierenden Eindrücken“. Deswegen wurde dieses Jahr ganz besonders darauf geachtet, auch junge Erwachsene mit der Veranstaltungsauswahl anzusprechen. So sollen Heranwachsende an das kulturelle Angebot der Stadt herangeführt und dafür begeistert werden. Moderne Galerien wie Art `n` Act oder unARTig, die Walpodenakademie und das Performance Art Depot schaffen eine Schnittstelle zwischen dem jungen Publikum und der alten Museumskultur. Speziell, aber nicht ausschließlich, für diese Klientel finden im Anschluss der Museumsnacht Abschlusspartys statt. In der Kunsthochschule und im Café 7° können sich Feierwütige bei Live-Musik und Balkan- Beats bis 3 Uhr morgens austoben.

Karten für die Veranstaltung sind ab sofort bei den mitwirkenden Ausstellern, im Tourist Service Center im Brückenturm und im Verkehrscenter der MVG am Hauptbahnhof erhältlich. Der Eintritt kostet regulär zehn Euro und ermäßigt fünf Euro. Kinder bis 16 Jahren können sich an den Abendkassen ein kostenloses Eintrittsbändchen abholen. Das Ticket für die Museumsnacht ist gleichzeitig die Fahrkarte für die Museumsnacht-Buslinien 80 und 81, sowie alle Linien des Verkehrsbundes Mainz-Wiesbaden im Tarifgebiet 65 und des Rhein-Nahe Verkehrsbundes.

Ihr zehnjähriges Jubiläum wird die Museumsnacht dann erst im Jahr 2015 feiern. Es sei wichtig, das Profil der Mainzer Museumsnacht innerhalb des umfangreichen und vielfältigen Kulturangebots der Stadt noch mehr zu schärfen, meint Grosse. Deswegen werden sich die Verantwortlichen zusammen mit den beteiligten Einrichtungen die Zeit nehmen, über die künftige Gestaltung der Mainzer Museumsnacht in aller Ruhe nachzudenken und diese auszufeilen.

Kontakt:
Jan-Sebastian Kittel
Kulturdezernat
tel.: 0 61 31 / 12 36 55
www.mainz.de

Redaktion: Charlotte Miller