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Von gelb zu weiß – schonende Methoden der Zahnaufhellung

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Bestimmte Lebensmittel, vor allem aber Rauchen, Kaffee und Rotwein führen dazu, dass sich Zähne im Laufe des Lebens gelblich verfärben. Bei manchen mehr, bei anderen weniger. Ob eine Zahnaufhellung angebracht ist, sehen oder spüren die Menschen oft selbst. Wer unsicher ist, kann selbstverständlich auch gemeinsam mit seinem Zahnarzt feststellen, inwiefern ein Bleaching möglich und nötig ist.

Für die einen gehört es schon zur Normalität, regelmäßig die Zähne aufhellen zu lassen. Andere überlegen oder sind unsicher, ob es bei Ihnen Sinn macht, möglich und nötig ist. In den Zahnarztpraxen „Schöner Mund“ erfahren die Patienten mehr zum Thema und dazu, ob ihr Zahnarzt ein Bleaching für sinnvoll erachtet. „In der Regel sehen wir das recht schnell. Sind die Zähne stark verfärbt, empfehlen wir eine Zahnaufhellung, sind sie weniger verfärbt, stören den Patienten aber, bieten wir ebenfalls Lösungen an“, so Samuel Cube, Zahnarzt in der Zahnarztpraxis „Schöner Mund“ in Oberursel. 

Verschiedene Nahrungsmittel, beispielsweise auch Kaffee, Rotwein, Tee und besonders das Rauchen sorgen dafür, dass sich die Zähne im Laufe der Zeit verfärben. Das heißt, es lagern sich Pigmente im Zahnschmelz ab. Diese Pigmente werden während des Bleachings in der Regel durch Wasserstoffperoxid nicht aus dem Zahn entfernt, sondern aufgehellt. Die Patienten haben dabei die Wahl zwischen dem so genannten „In-Office-Bleaching“ in der Praxis und dem „Home Bleaching“ zu Hause. Grundsätzlich ist vor der Aufhellung eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) nötig, wie Zahnarzt Cube erklärt. Die PZR ist für Zähne im 6-monatigen Rhythmus empfehlenswert und Voraussetzung für den beständigen Erfolg eines Bleachings: „Bei dieser Tiefenreinigung der Zähne werden alle Beläge entfernt, dabei wird die natürliche Zahnfarbe deutlich. Im Anschluss können Patient und Zahnarzt zusammen die Zahnfarbe beurteilen und bestimmen, wie hell die Zähne werden sollen.“ Dann beginnt das In-Office-Bleaching: Das Zahnfleisch wird dafür mit einem Spanngummi (Kofferdam) oder einer Kunststoffmaske abgedeckt, dann kommt eine flüssige, geschmacksneutrale, gelartige Substanz auf die Zähne, die 15 Minuten einwirkt. Wie oft dieser Prozess durchgeführt wird, hängt vom gewünschten Aufhellungsgrad ab. „In der Regel sind wir nach drei bis vier Durchgängen am Ziel angekommen, und der Patient verlässt unsere Praxis mit dem gewünschten Aufhellungseffekt“, so Cube. 


In der Praxis oder daheim?

Eine Alternative zur Aufhellung unter professioneller zahnärztlicher Aufsicht ist das Home Bleaching: Dafür wird zunächst für den Patienten in der Praxis eine individuelle Kunststoffschiene angefertigt, die dünn und farblos ist. Der Zahnarzt erklärt seinem Patienten, wie er die Schiene und das Gel, das ihm mitgegeben wird, anwendet. Die Schiene wird vom Patienten eigenständig zu Hause mit dem Gel befüllt und eingesetzt. Im Anschluss verteilt er das Gel darüber. „Wir empfehlen, die Schiene mit Gel am besten über Nacht oder mindestens zwei Stunden täglich zu tragen.“ Zwischen sieben und zehn Tagen muss dieser Prozess regelmäßig durchgeführt werden. Erst dann tritt in der Regel die gewünschte Aufhellung ein. „Das Gel, das wir in der Praxis unter unserer Aufsicht anwenden, ist in der Konzentration stärker als das für daheim, zudem kann es mit LED-Licht aktiviert werden. Daher geht es inhouse etwas schneller und dauert beim Home Bleaching länger, bis die Zähne weiß strahlen“, erklärt Zahnarzt Cube. Wer sich die Zähne also in der Praxis aufhellen lässt, gelangt schneller und unter zahnärztlicher Betreuung zum Wunsch-Weiß. Was die Haltbarkeit angelangt, so ist sie aber bei In-Office-Bleaching und Home-Bleaching gleich: „Je nach Putz- und Ernährungsgewohnheiten hält der Effekt zwei bis drei Jahre an. Bei Rauchern kann es sein, dass er schneller wieder verloren geht und daher früher aufgefrischt werden muss“, fasst Cube zusammen. 


Wie sinnvoll ist Bleaching?

Strahlend weiße Zähne, die natürlich wirken – wer träumt nicht davon? Doch macht Bleaching immer Sinn? Für diejenigen, deren Zahnfleisch und Zähne gesund sind, kommt die Zahnaufhellung auf jeden Fall in Frage. Wer allerdings Zahnfüllungen, Kronen oder Brücken im ästhetisch-relevanten Bereich hat, muss wissen, dass diese nicht mit aufgehellt werden. „Da sollte man sich auf die fachlich versierte Beratung seines Zahnarztes verlassen, der aufklärt, ob die farblichen Disharmonien dadurch zu stark würden, und wie man dieses Problem lösen kann“, so Cubes Ratschlag. „Auch bei freiliegenden Zahnhälsen muss der Zahnarzt genau schauen, wie sinnvoll Bleaching ist.“ Eine grundsätzliche Skepsis mancher Menschen gegenüber Bleaching, weil dadurch angeblich der Zahnschmelz geschädigt würde, lässt sich allerdings völlig entkräften: Zahnaufhellung mit ph-neutralem Gel stellt keine Gefahr für die Zahnsubstanz darstellt. „Da weisen frisch gepresster O-Saft, Softdrinks und leider auch einige aufhellende Zahnpasta-Produkte schon ganz andere Werte auf und können den Zahn angreifen.“


Zahnarztpraxis "Schöner Mund"
Nassauer Straße 10
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