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Verbesserte Patientenkommunikation dank intraoraler Kamera

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Wie sieht eigentlich ein kaputter Zahn aus? Warum sind speziell dieser Eingriff und eine prothetische Versorgung nötig? Fragen, die sich Patienten häufig stellen, und dazu nicht immer eine aufschlussreiche Antwort bekommen. Viel leichter geht Patientenaufklärung, wenn Zahnärzte mit einer intraoralen Kamera arbeiten. In den Zahnarztpraxen „Schöner Mund“ ist dies der Fall.


Geringer Aufwand - hoher Nutzen
So könnte man kurz und knapp den Einsatz einer intraoralen Kamera beim Zahnarzt beschreiben. Dabei handelt es sich um eine digitale Kamera, die etwa die Größe und Form eines zahnärztlichen Instruments hat. Damit ist es möglich, im Mund digitale Aufnahmen des Inneren in hoher Auflösung zu machen. „Ich arbeite sehr gerne damit, denn die intraorale Kamera hat viele Vorteile“, erzählt Dr. Andrea Bohnke von der Zahnarztpraxis „Schöner Mund“ in Alzey. Die Vorteile liegen dabei auf beiden Seiten: Der Patient profitiert von den Innenaufnahmen seines Mundes, die der Zahnarzt ihm beispielsweise auf dem Computerbildschirm präsentiert, weil Behandlungen für ihn nachvollziehbarer werden, er sich aufgeklärt und mündig fühlt. Denn anhand von Fotos lässt sich oft viel besser erklären, welcher Eingriff warum nötig ist. Zudem können Vorher-Nachher-Fotos erstellt werden, anhand derer die Veränderung und die notwendige „Reparatur“ deutlicher sichtbar werden. „Insbesondere auch, wenn Patienten beschwerdefrei zu uns kommen, ist der Fotobeweis oft sehr hilfreich. Wenn er den erkrankten Zahn sieht, lässt sich leichter eine Behandlungsbedürftigkeit begründen und verdeutlichen“, so Bohnke. 

Für sie wie für ihre Kollegen erleichtert der Einsatz der intraoralen Kamera die gesetzlich vorgeschriebene Aufklärung und Dokumentation: „Es ist einfacher, Befunde zu erklären, Aufklärung zu betreiben und dem Patienten Argumente für die Notwendigkeit eines Therapieplans zu liefern. In manchen Fällen gelingt es sogar, ihn dafür zu begeistern, weil er sieht, was gemacht wird oder wurde.“ 

Der Einsatz der intraoralen Kamera kann auch hilfreich sein, um bestimmte Behandlungen gegenüber Krankenkassen zu begründen. So lässt sich die kaputte Amalgamfüllung per Fotobeweis oder aber auch eine aufwändigere Wurzelbehandlung dokumentieren. Das kann z.B. der Fall sein, wenn mehr Kanäle als geplant behandelt werden mussten, um den Eingriff erfolgreich abzuschließen. Das Foto dient dann als Beweis für den zusätzlich entstandenen Aufwand. „Das Bild hält die Ausgangssituation fest, auf die keine Rückschlüsse mehr möglich sind, wenn die Behandlung erst einmal abgeschlossen ist und ich oder der Patient im Nachhinein die Behandlungsbedürftigkeit plausibel nachweisen sollen“, fasst Dr. Bohnke zusammen.

Kostenfrei für den Patienten. Freiwillig für den Behandler. 
Für Dr. Andrea Bohnke und ihre Kollegen ist die intraorale Kamera eine enorme Hilfe in der Kommunikation mit dem Patienten. Aber sie ist keine Pflicht für Praxen: „Es ist eine freiwillige Investition und Leistung, für die der Patient nicht zahlt“, so Dr. Bohnke. Selbstverständlich ersetzt dieses Gerät, das die Diagnostik erleichtert, weil sich mit den Fotos viele Details darstellen lassen, keine anderen Methoden wie etwa das Röntgen. „Schwer einsehbare Stellen lassen sich meistens nicht mit der Kamera darstellen. Ebenso wenig kann man aufgrund eines Fotos entscheiden, ob der Patient Zahnschmerzen hat, weil eine Nervenentzündung vorliegt oder sich eine Zahnfleischtasche gebildet hat, in der sich Bakterien befinden.“ Missen möchte Dr. Andrea Bohnke dieses kleine hilfreiche intraorale Werkzeug in keinem Fall. Sie nutzt stets die Gelegenheit, bei ihren Patienten dafür zu werben. Denn Nachteile gibt es nicht. „Außer dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt“, schmunzelt die Zahnärztin.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 07:00 - 20:30 Uhr
Samstag: 08:00 - 13:00 Uhr

Zahnarztpraxis "Schöner Mund"
Dr. Bürger & Partner
Antoniterstraße 60
55232  Alzey
Tel: 06731/61880
Fax: 06731/618899
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